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Schloss Berga – Nur ein Luftschloss?

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Ein mystischer Nebel ummantelt die Ruine des Schlosses, dass auf einem dreisporigem Schieferberggipfel vor hunderten von Jahren errichtet wurde. Heiko Graf von Roit entdeckt das geschichtsträchtige, von meterhohen Burgmauern umschlossene, schwer zugängliche Gelände zum ersten Mal im Spätherbst des Jahres 2007. Der Mythos der Weißen Frau, die seit Beginn der Zeit Ihr Baby sucht, dass als Bauopfer in den Mauern begraben ward, ist reell und greifbar. Die stillen  Nebelschwaden zeichnen den weißen Umhang der Verfluchten, die wohl verantwortlich gemacht wird für das Ungemach, dass dem Schloss in den Jahrhunderten durch Brände und Zerstörung und dem stets folgenden beschwerlichen Wiederaufbau und dem dann folgenden Verfall zugedacht war. Sisyphus scheint hier sein Bühnenspiel zu inszenieren. Am Fuße des Berges zur Straße, die zum Schloss führt, steht der Gedenkstein an den kopflosen Reiter, der des Nachts unheilig um das Schloss reitet und eine Schlacht zu gewinnen hofft, die doch schon vor ungezählten Jahren verloren ward.

Mystik und Tradition, gepaart mit dem steten Willen zu erbauen und Chancen zu erkennen, ist das Potential und die Antriebskraft des Grafen, nicht den Staub der Vergangenheit zu konservieren, sondern das Feuer der Vorfahren in die Gegenwart zu retten um den Glanz vergangener Zeiten für zukünftige Generationen zu erhalten.

Ein Bild entsteht, eine Idee ist geboren und die Umsetzung hat ein fest umrissenes Ziel: Die zur Beräumung der Schlossanlage benötigten Gelder, geschätzt sind 70.000,00 Euro, innerhalb von 12 Monaten zu generieren. Die Konzeption zur Umsetzung stammt aus den langjährigen, erfolgreichen Projekten des Grafen, der interessierten Menschen eine Aktive Rolle als Teilhaber seiner Liegenschaften oder Besitztümer anbietet.

Schloss Berga stellt jedoch eine besondere Herausforderung dar, da dieses Objekt eingebettet war in einer insolventen Kapitalgesellschaft, deren Geschäftsführer irgendwo in der weiten Welt abgetaucht ist und ein Erwerb der Immobilie in traditionell gewohnter Weise - Geld gegen Schloss - nicht erlaubt. Die Abwicklung des Geschäftes scheint zu abwegig und undurchsichtig zu sein, das Projekt steht vor dem Aus noch bevor es beginnt.

Dann erscheint ein Geschäftsmann aus dem Westfälischen Münsteraner Raum auf der Bildfläche, der sein Angebot unterbreitet, die insolvente Firma mit samt dem Schloss zu erwerben und das Projekt in der geplanten Weise umzusetzen. Die von ihm gegründete Amerikanische Aktiengesellschaft Schloss Berga Inc. erwirbt das Objekt aus der Insolvenzmasse und bereits im November werden über Ebay Schlossanteile von 1qm Größe mit samt dem Adelsnamen „Graf von Berga“ zum Verkauf angeboten. Mit Erfolg, es war nicht anders zu Erwarten, denn die Konzeption ist klar definiert: Echter Schlossbesitzer werden für unter 300 Euro, zudem noch einen Adelsnamen führen als Anerkennung für die Beteiligung am Projekt und in dem Wissen zu handeln, dass Grundlage für die Idee ist: Die Schlossanlage wieder nutzbar zu machen.

Jeder Käufer eines Schlossanteiles handelt aus unterschiedlichsten persönlichen Motivationen heraus, der Grundgedanke ist aber bei jedem der Selbe: Mit einem erheblichen Teil der Einnahmen das Geld zusammen zu tragen, das zur Beräumung der Anlage benötigt wird.

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Pressekonferenz im Mai 2008                                              Scheckübergabe 20.000,00 Euro an den Verein i.G.

Hervorragende und unterstützende Medienpräsentationen bieten der Fernsehsender MDR so wie die örtliche Presse und nicht zuletzt die Bereitschaft jedes einzelnen Käufers, dem Projekt - so ungewöhnlich es auch scheint - sein Vertrauen zu schenken.

Bei der ersten Pressekonferenz im Mai 2008 wurde durch den damaligen Managing Director, Michael Hillmann der Schloss Berga Inc., die auch alle Gelder vereinnahmt, über den Geschäftsführer des Adelsverbandes, der zu diesem Zeitpunkt Schirmherr des Schloss-Berga-Projektes ist, ein symbolischer Scheck von 20.000,00 Euro an den in Gründung befindlichen Verein Schloss Berga e.V. übergeben. Herr Bürgermeister Büttner, der Vereinsvorsitzende Herr Müller und alle Beteiligten sind vom Erfolg er Projektierung überzeugt. Geplant ist auch ein Wander- und Radweg durch den Schlosshof, der zwei Ortschaften von Berga vereinen soll.

Graf von Roit postuliert sein Bestreben auf der Pressekonferenz wie folgt:

“Niemand hat sich seit 10 Jahren nach dem schweren Brand gewagt, die Ruinen des Schlosses als Projekt aufzugreifen und niemand hat geglaubt dass es irgendjemand irgendwann tun wird. Der Weg ist vorgezeichnet im Verfall und Untergang. Ich stehe hier und versichere Ihnen mit meinem Namen als Graf von Roit, dass wir es gemeinsam schaffen werden, bis zum nächsten Winter das Geld für die Beräumung der Schlossanlage zu erwirtschaften und als Symbol der christlichen Werte die kleine Kapelle im Innern der Schlossmauern zu sichern.“

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Die Weissagung des Grafen, obschon kein Orakel sondern nur der Glaube an die bewährte Konzeption, erfüllt sich im Oktober 2008 mit dem Abverkauf von fast 300 Schlossanteilen und einem Umsatz von 90.000 Euro zzgl. ca. 11.000 Euro aus dem Verkauf „gräflichen Accessoires“ zum Schloss Berga. Eigentlich stünde dem Vorhaben der Umsetzung der Arbeiten am Schloss nichts mehr im Wege, doch wird zum Ungemach des Vereines Schloss Berga e.V. und des Grafen von der Schloss Berga Inc. nur eine in Relation zum Umsatz (immerhin über 100.000,00 Euro) bescheidene Spende von 15.000,00 Euro, gestückelt in mehrere Raten, überwiesen. Mit diesem Geld wird eine Zufahrt zum Innenhof der Schlossanlage angelegt und der Baumbewuchs des Schlossplatzes entfernt um Raum für weitere Arbeiten zu schaffen, wenn denn das Geld auch tatsächlich fließen würde.

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Bis zum Stichtag 20.08.2009 werden 420 Schlossanteile abverkauft (125.000 Euro und für etwa 15.000 Euro Accessoires) was einem
Gesamtumsatz von über 140.000,00 Euro entspricht und die Planvorgaben des Projektes aus kaufmännischer Sicht durchaus erfüllt. In zahllosen Gesprächen, Emails und Anfragen von Seiten des Vereins, Herrn Büttner und des Grafen von Roit an die Schloss Berga Inc., dessen Managing Director nunmehr Friedhelm Senff ist, wird um Aufklärung gebeten:

Wie verhält sich die Relation der Spendenzahlung von lediglich 15.000,00 Euro zum Umsatz von 140.000,00 Euro? Selbst aus der öffentlichen Scheckübergabe fehlen noch bis zum heutigen Tage 5.000,00 Euro. Abgesehen von der geleisteten Prospekthaftung aus der Projektpräsentation im Internet und den Medien, dass ein Großteil des projektbezogen vereinnahmten Geldes – etwa 50% stünden im Raum, laut Pressebericht im Stern nach Erklärung des Herrn Senff gegenüber dem Ebay-Magazin sogar 80% - weitergeleitet würden. (Titel: Der Dubiose Handel mit Adelstiteln - http://www.stern.de/digital/online/online-shopping-der-dubiose-handel-mit-adelstiteln-1509625.html )

Der Adelsverband geht davon aus, dass sich die Divergenz aufklären wird. Dem Adelserband liegt eine schriftliche Sanierungsverpflichtung der Schloss Berga Inc. vor, in der Herr Hillmann bestätigt, auch nach der erfolgten Aufhebung des ehemaligen Liefervertrages und der Rechtsvereinbarung mit der Graf von Roit Lieg.- u. Verw. GmbH vom 05.03.2008 zum Schlosskonzept <Zitat Anfang> auch weiterhin die Projektbezogene Beräumung der Schlossanlage und den Erhalt der vorhandenen Bausubstanz (bes. Kapelle) durchzuführen, wie es in der Projektplanung vorgesehen war und den Kunden der Schloss Berga Inc. zugesichert ist. <Zitat Ende>

* * *

Dieser Bericht des Adelsverbandes stellt die Fakten dar wie sie tatsächlich mit Verträgen und Abrechnungszahlen belegbar sind und soll nicht anklagen oder dazu aufrufen ein Vorurteil gegen beteiligte Personen oder Firmen aufzubauen.

Vielmehr soll hier den Beteiligten der Schloss Berga Inc. als Betreiberfirma (vertreten durch den Managing Director Herrn Senff und vormals dem nun Ex Director Herrn Hillmann) Graf von Roit Liegenschafts- und Verwaltungs GmbH als Vertragspartner der einige der Druckwerke des Schlosspaketes lieferte und das Schlossprojekt entwickelt hat (vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Nowak Graf von Roit) so wie dem Verein Schloss Berga e.V., der die Durchführung der Sanierungsarbeiten abwickeln sollte (vertreten durch den Vereinsvorsitzenden Herrn Müller) die Möglichkeit gegeben werden, den eigenen Standpunkt faktisch belegbar darzustellen.

Den Beteiligten wird hiermit angeboten, ihre Stellungnahme ungekürzt und unabhängig voneinander zu veröffentlichen. Die entsprechenden Emails werden am 20. Oktober 2009 diesem Bericht nachgestellt und hier im Adelsverband veröffentlicht. Ich bitte die Beteiligten sich an diesen Termin zu halten und die Stellungnahme fristgerecht einzureichen.     


Stellungnahme Schloss-Berga Inc. USA

--- wurde trotz mehrerer Anfragen des Adelsverbandes nicht angegeben ---

Stellungnahme Verein Schloss Berga e.V.

--- Mail vom 19.10.2009 des Vereins Schloss Berga e.V. an den Adelsverband:

Sehr geehrter Herr Heiko Graf von Roit,

Hiermit möchten wir, Herr Büttner Bürgermeister von Berga und Herr Müller Vorsitzender des Vereins Schloß Berga e.V., ihnen mitteilen, dass zu der Veröffentlichung über die Verhältnisse bezüglich des Projektes Schloß Berga volles Einverständnis besteht.
Wir sind sehr besorgt und traurig über den Fortgang der Arbeiten am Schloß Berga, sowie am Verhalten des Schloßbesitzers, der unserem Verein immer noch nicht die notwendige Legitimation zur Durchführung von weiteren Sicherungsarbeiten gegeben hat, genauso wie dazu die notwendigen Gelder fehlen !!

Mit freundlichen Grüßen
Müller
Vors. Verein Schloß Berga e.V.


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Stellungnahme Graf von Roit Lieg.- u. Verwaltungs GmbH

--- Der obenstehende Bericht wurde vom GF der Graf von Roit Lieg.- u. Verw. GmbH in dieser Form bestätigt. Die Angaben entsprechen den vorliegenden Belegen.  ---
 

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